Middle-Size

Middle-Size Liga

Middle-Size Liga

Middle-Size League

In Middle-Size-Liga, treten Roboter mit maximal 80 cm Höhe auf einem 12 x 18 m großen Spielfeld gegeneinander an. Jede Mannschaft spielt mit fünf Robotern, dabei ist der Torwart mit eingeschlossen.
 
Ihre Umgebung erfassen die Roboter durch verschiedenste Sensoren wie zum Beispiel durch Kameras, Lagesensoren und Odometriesensoren. WLAN dient zur Kommunikation unter den Robotern. Die Roboter agieren dabei komplett autonom und dürfen nicht von außen gesteuert oder in ihrem Verhalten beeinflusst werden.
 
Die Roboter werden von den Teams selbst entwickelt und unterscheiden sich daher hinsichtlich Aufbau, Antriebsart und Sensorik. Um bei Wettbewerben die Vergleichbarkeit der Ergebnisse garantieren zu können, müssen allerdings einige Vorgaben eingehalten werden: Die Grundfläche der Roboter darf nicht kleiner als 30 cm x 30 cm und nicht größer als 50 cm x 50 cm sein. Das Gewicht darf 40 kg nicht überschreiten. Nur der Torwart darf seine Größe zeitweise verändern.
 
Aktuelle Forschungsschwerpunkte sind unter anderem die Entwicklung adaptiver, lernender und kooperativer Verhaltensweisen mit hoher Spieldynamik. Besonders das Agieren als Team ist hierbei von Bedeutung. Außerdem wird gezielt an der Weiterentwicklung der Bilderkennung und neuen Verfahren gearbeitet, die zum Beispiel mit natürlichen und wechselnden Licht- und Farbverhältnissen umgehen können. Neu in diesem Jahr ist unter anderem der Wegfall des eindeutig definierten Balls in der Farbe orange. Es wird nun ein vorher festgelegter Tournierball genutzt, der hinsichtlich Farbe und Aussehen individuell bestimmt werden kann, was zusätzliche Anforderungen an die Bildverarbeitung stellt. 
 
Bei der RoboCup German Open 2011 gelten die aktuellen Regeln für das Jahr 2011, die unter http://wiki.robocup.org/wiki/Middle_Size_League veröffentlicht sind.
 
Teilnehmende Teams
 
League Chair: Oliver Zweigle, Universität Stuttgart